Ein besonderer Vormittag bei der Freiwilligen Feuerwehr
Der Besuch der Freiwilligen Feuerwehr war für die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen zweifellos eines der Highlights am Ende ihrer Grundschulzeit. Mit großem Engagement und viel Herzblut ermöglichten vier Feuerwehrkameraden den Kindern einen spannenden und lehrreichen Einblick in die Arbeit der Feuerwehr.
In vier Gruppen durchliefen die Kinder verschiedene Stationen. Sie erfuhren Wissenswertes über Feuer, das Verbrennungsdreieck und die richtige Brandbekämpfung. Besonders eindrucksvoll waren die praktischen Demonstrationen, bei denen verschiedene brennbare Materialien getestet und unterschiedliche Möglichkeiten des Löschens mit Löschdecke, Sand und Wasser vorgestellt wurden. Auch die Gefahren leicht entzündlicher Sprays wurden anschaulich erklärt.
Große Begeisterung löste der Einblick in den Trainingsbereich der Feuerwehrleute aus. Die Kinder konnten die Ausrüstung aus nächster Nähe betrachten und erfuhren, welche körperlichen Anforderungen an Atemschutzgeräteträger gestellt werden. Besonders spannend war ein spezieller Übungsparcours: Im Dunkeln und begleitet von einer realistischen Geräuschkulisse mussten die Schülerinnen und Schüler fünf versteckte Buzzer finden. Über ein Kamerasystem konnte der Ablauf beobachtet werden. So erhielten die Kinder einen Eindruck von den Herausforderungen, denen sich Feuerwehrleute im Training stellen.
Ein weiteres Highlight war die Besichtigung der Fahrzeughallen. Die Kinder bestaunten die Einsatzfahrzeuge und das Feuerwehrboot, lernten zahlreiche Geräte kennen und durften sogar den schweren hydraulischen Spreizer anheben. Mit großer Begeisterung erkundeten sie außerdem das Innere eines Feuerwehrautos und konnten einmal hindurchklettern. Dabei erhielten sie einen Eindruck von der umfangreichen Ausrüstung, die bei Einsätzen benötigt wird.
Beeindruckend war auch die Vorführung des Leiterwagens, dessen Drehleiter bis in rund 30 Meter Höhe ausgefahren wurde. Daneben erhielten die Kinder interessante Einblicke in die Organisation der Freiwilligen Feuerwehr und die vielfältigen Aufgaben der Einsatzkräfte.
Für einen fröhlichen Abschluss sorgten das Zielschießen mit Feuerwehrschläuchen und eine anschließende Wasserschlacht, die bei allen Beteiligten für große Begeisterung sorgte.
Im Namen der Schülerinnen und Schüler bedanken wir uns herzlich bei den Feuerwehrkameraden für ihre Zeit, ihre Geduld und ihre große Bereitschaft, den Kindern die Arbeit der Feuerwehr so anschaulich und praxisnah näherzubringen. Der Besuch hat nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch großen Respekt vor dem ehrenamtlichen Engagement der Feuerwehr geweckt. Er wird den Kindern sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben und war zweifellos eines der Highlights am Ende ihrer Grundschulzeit.
„STEIN Voices“ eröffnen 17. Netzwerkkonferenz des Rhein-Lahn-Kreises
Mit großer Freude und auch ein wenig Stolz blickt der Schulchor der Freiherr-vom-Stein-Schule
unter der Leitung von Frau Jaeger auf ein besonderes Ereignis zurück. Beim Schulfest am 24. April
2026 wurde feierlich der neue Name des Chores bekannt gegeben: Aus dem „Schulchor“ wurden
die „STEIN Voices“.
Nur wenige Wochen später stand bereits der erste große Auftritt außerhalb von Nassau auf dem
Programm. Am 11. Juni 2026 machten sich die STEIN Voices auf den Weg nach Bad Ems, wo sie
zur Eröffnung der 17. Netzwerkkonferenz des Rhein-Lahn-Kreises eingeladen waren. Schon die
gemeinsame Zugfahrt stellte für viele Kinder ein erstes großes Highlight des Tages dar und sorgte
für Vorfreude und gute Stimmung.
In Bad Ems angekommen, eröffneten die STEIN Voices die Konferenz mit zwei Liedern. Besonders
beeindruckte das erste Stück die Zuhörerinnen und Zuhörer. Auf die Melodie von „Don’t Stop
Believin’“ geschrieben, stellte der Text die Bedeutung von Einzigartigkeit, Mut und die
unerschütterliche Kraft des Guten in den Mittelpunkt. Damit gelang den jungen Sängerinnen und
Sängern ein inspirierender Auftakt für die Veranstaltung.
Doch nicht nur die Botschaft des Liedes handelte von Mut – auch die STEIN Voices selbst
bewiesen an diesem Tag großen Mut. Solopartien, das Singen vor einem voll besetzten
Sitzungssaal und die gemeinsame Anreise mit dem Zug waren Herausforderungen, die die Kinder
mit Bravour meisterten.
So bleibt der erste Auswärtsauftritt der STEIN Voices als rundum gelungener Tag in Erinnerung.
Die vielen positiven Eindrücke, die herzliche Resonanz des Publikums und die gemeinsamen
Erlebnisse werden den Kindern sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.
